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Content Marketing

SaaS Webdesign: Die 13 besten Websites erfolgreicher Softwareunternehmen

Leonie Sophie Kubis
05.11.2026
1
Minuten
SaaS Webdesign – 13 Beispiele erfolgreicher Softwareunternehmen für Website-Aufbau und Product Visuals
Im Artikel
Was macht einen Kanal profitabel?
Die 7 Kanäle im Überblick
Empfehlungen nach ACV
Budgetverteilung 20.000 €/Monat
3-Phasen-Roadmap
FAQ
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Wenn du nach SaaS Webdesign suchst, findest du schnell Websites, die komplett unterschiedlich aufgebaut sind. Manche Websites stellen fast ausschließlich das Produkt in den Mittelpunkt. Andere erklären ausführlich, wie die Software funktioniert.

Was davon zu deinem eigenen SaaS passt? Diese Frage ist deutlich schwieriger zu beantworten, als einzelne Websites als Inspiration zu sammeln.

Deshalb haben wir 13 Websites erfolgreicher Softwareunternehmen analysiert. Bei jedem Beispiel zeigen wir dir, warum die Website für das jeweilige Produkt und seine Buyer funktioniert und was du daraus für dein eigenes Webdesign mitnehmen kannst.

SaaS Webdesign: Das Wichtigste in Kürze

  • SaaS Webdesign sollte sich daran orientieren, wer das Produkt kauft und welche Informationen dieser Buyer entlang seiner Customer Journey benötigt.
  • Product Visuals sollten zeigen, welche konkrete Aufgabe der Buyer mit der Software erledigt und welches Ergebnis dabei entsteht.
  • Eine SaaS Website sollte kaufrelevante Fragen in der richtigen Reihenfolge beantworten und ihre Detailtiefe an das Vorwissen der Zielgruppe anpassen.
  • Proof muss zur jeweiligen Aussage passen. Kundenzahlen können die Verbreitung eines SaaS belegen, während konkrete Kundenergebnisse beispielsweise Zeitersparnis oder ROI nachweisen.
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Warum wir uns bei VDB Digital mit SaaS Webdesign beschäftigen

Bei VDB Digital beschäftigen wir uns täglich damit, kaufbereite Nachfrage für SaaS-Unternehmen abzugreifen. Was uns in mehr als 120 SaaS-Projekten aufgefallen ist: Rankings und Traffic allein reichen nicht aus, wenn Interessenten den nächsten sinnvollen Schritt nicht finden.

Genau deshalb ist SaaS Webdesign für uns ein Teil des Sales-Prozesses. Dein Buyer muss schnell verstehen, ob dein Produkt zu seinem Use Case passt und die Informationen finden, die er für seine Entscheidung braucht. Ein scanbarer Aufbau und klare CTAs sind Pflicht, wenn aus Besuchern Leads werden sollen.

Diese Erfahrung fließt auch in unsere Arbeit als SaaS Webdesign Agentur ein. Denn am Ende zählt nicht, wie viel Traffic deine Website bekommt. Relevant ist, wie viel kaufbereite Pipeline daraus entsteht.

1. Figma: Das Produkt erklärt einen großen Teil der Website

Figma ist ein kollaboratives UI/UX-Design- und Prototyping-Tool für Product-Teams. Unternehmen nutzen die Plattform, um gemeinsam an Produkten zu arbeiten und den Weg vom ersten Entwurf bis zur Entwicklung abzubilden. 95 % der Fortune-500-Unternehmen nutzen Figma, darunter Microsoft, Netflix und Slack.

Auf der Website nutzt Figma einen Vorteil des eigenen Produkts konsequent aus: Figma bindet die Produktoberfläche direkt in die Website ein und zeigt darin, wie einzelne Funktionen bei der Arbeit eingesetzt werden.

Was bei Figma auffällt:

  • Große Produktoberflächen zeigen direkt, wie Designs in Figma erstellt und bearbeitet werden.
  • Animationen zeigen einzelne Funktionen direkt innerhalb der Produktoberfläche.
  • Beispiele aus der Figma Community zeigen Templates und Dateien, die andere Nutzer erstellt haben.
  • Logos und Customer Stories von bekannten Unternehmen belegen, dass Figma auch von großen Teams eingesetzt wird.
Figma Website: Hero mit großer Produktoberfläche und dem Claim „Die intelligente Arbeitsfläche für unendliche Kreativität“
Figma Website: Produktoberfläche mit Designbeispielen, die direkt in Figma bearbeitet werden
Figma Website: Kundenstimmen, Unternehmenslogos und die Kennzahl 95 % der Fortune-500-Unternehmen

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Wenn sich eine Funktion innerhalb weniger Sekunden zeigen lässt, brauchst du dafür keine lange Erklärung deiner Features. Figma nutzt dafür kurze Videosequenzen direkt innerhalb der Produktoberfläche. Der Buyer sieht beispielsweise, wie ein Element mit den Vektortools bearbeitet wird oder wie über einen KI-Prompt neue Designansätze entstehen.

Für dein SaaS bedeutet das: Zeige genau den Arbeitsschritt, bei dem der Nutzen deiner Funktion sichtbar wird. Dafür kannst du kurze Videos, animierte Produktoberflächen oder interaktive Produkt-Demos nutzen. Bei komplexeren Abläufen kannst du mehrere aufeinanderfolgende Schritte direkt im Product Visual zeigen.

Der Product Visual braucht dabei einen klaren Bezug zum Use Case. Dein Buyer sollte nach wenigen Sekunden verstehen, was er mit der gezeigten Funktion erledigen kann und warum sie für seine Arbeit relevant ist.

2. ClickUp: Features werden direkt in einen Nutzen übersetzt

ClickUp ist eine Work-Management-Plattform. Die Software bietet Funktionen für Projektplanung, Aufgabenverwaltung, Dokumentation und Kommunikation im Team. Auf der Website verbindet ClickUp diese Funktionen konsequent mit der Frage, welche Arbeit sie dem Nutzer abnehmen und welches Ergebnis dadurch entsteht.

Was bei ClickUp auffällt:

  • Bereits im Hero verbindet ClickUp die Plattform mit konkreten Vorteilen wie Zeit- und Kostenersparnis.
  • Bei ClickUp Brain erklärt die Website einzelne Funktionen und zeigt dazu passende Ausschnitte aus der Produktoberfläche. So wird beispielsweise sichtbar, wie die KI auf Aufgaben, Dokumente und Unterhaltungen aus dem Workspace zugreift.
  • Aussagen zur Produktivität werden mit konkreten Zahlen belegt. ClickUp nennt unter anderem 92.400 eingesparte Arbeitsstunden und 384 % ROI über drei Jahre aus einer Forrester-Analyse.
  • CTAs werden über die gesamte Seite verteilt. Interessenten können dadurch direkt aus einzelnen Produktabschnitten den nächsten Schritt machen.
ClickUp Website: Hero „Eine App, die den Rest ersetzt“ mit Ausschnitt der Produktoberfläche
ClickUp Website: Abschnitt „Zeit sparen und mehr erledigen“, der Funktionen mit konkreten Vorteilen verbindet
ClickUp Website: ClickUp Brain mit der Headline „Die beste KI ist deine KI“ und Produktoberfläche

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Verbinde deine wichtigsten Features direkt mit dem Ergebnis für deinen Buyer. Erkläre zuerst, was deine Software konkret macht. Zeige anschließend, welcher Arbeitsschritt dadurch schneller wird oder weniger manuellen Aufwand verursacht.

Auch die Art, wie ClickUp seine Aussagen belegt, kannst du für dein SaaS übernehmen. Dafür nutzt das Unternehmen Customer Stories und Ergebnisse aus einer von Forrester durchgeführten Wirtschaftlichkeitsanalyse. Hast du vergleichbare Daten aus Kundenprojekten oder eigenen Analysen, kannst du zeigen, welchen wirtschaftlichen Unterschied dein Produkt in der Praxis macht.

Tipp

Mit KI kann heute fast jedes SaaS in kürzester Zeit eine Website erstellen. Da KI auf bereits vorhandenes Wissen zurückgreift, ähneln sich viele Aussagen.

Eigene Kundenergebnisse, Best Practices und Erkenntnisse werden deshalb wichtiger. ClickUp zeigt das gut: Die eigenen Zahlen und Kundenbeispiele kann eine andere Work-Management-Plattform nicht einfach übernehmen.

Wenn du solche Informationen hast, nutze sie auf deiner Website. Sie belegen deine Aussagen und können die Grundlage für Thought Leadership zu den Themen schaffen, bei denen deine Buyer deinem SaaS vertrauen sollen.

3. HubSpot: Eine große Plattform wird Schritt für Schritt erklärt

HubSpot ist eine Customer Platform für Marketing, Sales und Customer Service. Die Software verbindet unter anderem CRM, Leadgenerierung, Sales-Automatisierung und Kundenservice auf einer Plattform. Zum 30. Juni 2026 nutzten 306.446 Unternehmen HubSpot.

Auf der Website nimmt sich HubSpot viel Platz, um diese große Produktbreite verständlich zu machen. Zuerst erklärt das Unternehmen, wie die Plattform grundsätzlich funktioniert. Danach werden die einzelnen Produktbereiche mit ihren jeweiligen Aufgaben und Funktionen vorgestellt.

Was bei HubSpot auffällt:

  • Direkt nach dem Hero erklärt HubSpot, wie Marketing, Sales und Service über gemeinsame Kundendaten miteinander verbunden werden.
  • Danach bekommt jeder Produktbereich einen eigenen Abschnitt. Beim Marketing Hub geht es beispielsweise um Leadgenerierung und Kampagnen, beim Sales Hub um Prospecting und Pipeline.
  • HubSpot nennt innerhalb dieser Bereiche konkrete Funktionen. Beim Sales Hub sind das beispielsweise Dealmanagement, Sales-Automatisierung und die Planung von Meetings.
  • Interessenten können aus den einzelnen Produktbereichen direkt tiefer einsteigen, wenn sie für ihre Rolle oder ihren Use Case mehr Informationen brauchen.
HubSpot Website: Hero „Nachfrage schaffen, Deals gewinnen und Kundschaft begeistern. Alles auf einer Plattform.“
HubSpot Website: Abschnitt „Was ist HubSpot?“, der die Plattform mit Marketing, Sales und Service erklärt
HubSpot Website: Fallstudien „Enorme Ergebnisse für Unternehmen jeder Größe“ mit Kennzahlen von COPA-DATA

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Je größer dein Produkt ist, desto wichtiger wird die Reihenfolge, in der du es erklärst. Dein Buyer muss zuerst verstehen, welches übergeordnete Problem deine Plattform löst. Danach kannst du einzelne Produktbereiche und deren Funktionen erklären.

HubSpot zeigt diese Reihenfolge gut: Auf der Homepage wird zuerst erklärt, wie die Plattform Marketing, Sales und Service über gemeinsame Kundendaten verbindet. Erst danach geht HubSpot tiefer auf die einzelnen Hubs und deren Funktionen ein.

Für dein SaaS kannst du daraus einen einfachen Test ableiten: Versteht ein neuer Buyer jeden Abschnitt deiner Homepage auf Basis der Informationen, die du ihm vorher gegeben hast? Falls ihm dafür Wissen fehlt, solltest du die Reihenfolge deiner Sections prüfen.

4. Canva: Pakete und Preise stehen direkt beim Produkt

Canva ist eine Plattform für visuelle Kommunikation. Nutzer können damit unter anderem Präsentationen, Social-Media-Content und weitere Marketingmaterialien erstellen. Neben einer kostenlosen Version bietet Canva kostenpflichtige Tarife für einzelne Nutzer und Unternehmen an.

Auf der Website verbindet Canva die Vorstellung neuer Funktionen direkt mit der Frage, in welchem Tarif diese verfügbar sind. Interessenten können dadurch vom Produkt zur Preisübersicht wechseln und dort prüfen, welche Funktionen ihr Tarif enthält.

Was bei Canva auffällt:

  • Neue Funktionen werden direkt innerhalb der Produktoberfläche gezeigt.
  • Auf der Preisseite stellt Canva die verschiedenen Tarife direkt gegenüber.
  • Bei jedem Tarif wird aufgelistet, welche Funktionen enthalten sind und für welche Nutzer er gedacht ist.
  • Je nach Tarif führt der nächste Schritt direkt zum Start der Nutzung oder zur Kontaktaufnahme mit Sales.
Canva Website: Hero „Setze deine Ideen um“ mit neuen Funktionen in der Produktoberfläche
Canva Website: Abschnitt „Gestalte deinen Tag wie ein Profi“ mit Funktionen und Integrationen
Canva Preisseite: „Abonnements, die zu dir passen“ mit Tarifvergleich von Free bis Enterprise

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Wenn dein Buyer verstanden hat, was dein Produkt kann, sollte er schnell prüfen können, was ihn die Nutzung kostet. Dazu gehört auch die Information, welcher Tarif die Funktionen enthält, die für seinen Use Case relevant sind.

Das ist vor allem für SaaS mit Self-Service-Modell wichtig. Kann dein Buyer ohne Sales Call starten, sollte er Preis und Leistungsumfang ebenfalls selbst prüfen können.

Bei Enterprise-Angeboten mit komplexerer Preislogik kann der nächste Schritt anders aussehen. Hier kannst du erklären, für welche Unternehmen das Angebot gedacht ist und anschließend direkt zur Demo oder zum Gespräch mit Sales führen.

5. Slack: Funktionen werden innerhalb eines Arbeitsablaufs gezeigt

Slack ist eine Kommunikationsplattform für Unternehmen und gehört zu Salesforce. Teams organisieren dort ihre Kommunikation in Channels, tauschen Nachrichten und Dateien aus und verbinden weitere Tools mit ihren Arbeitsabläufen.

Auf der Website zeigt Slack diese Arbeitsweise direkt in der Produktoberfläche. Statt einzelne Features isoliert abzubilden, zeigen die Product Visuals konkrete Unterhaltungen und die Ergebnisse einzelner Funktionen.

Was bei Slack auffällt:

  • Die Produktoberflächen zeigen konkrete Channels und Nachrichten aus Slack.
  • Bei KI-Funktionen wird beispielsweise sichtbar, wie längere Unterhaltungen zusammengefasst oder Informationen aus bestehenden Nachrichten gefunden werden.
  • Der Text neben der Produktoberfläche erklärt, welchen Arbeitsschritt die gezeigte Funktion übernimmt.
  • Kundenzahlen und Unternehmenslogos belegen, dass Slack auch von großen Unternehmen eingesetzt wird.
Slack Website: Hero „Deine Teams und KI-Agenten arbeiten zusammen“ mit Channels in der Produktoberfläche
Slack Website: Abschnitt „Deine Möglichkeiten mit KI und Agenten ausweiten“ mit Unterhaltungen in Slack
Slack Website: Abschnitt „Allen Beteiligten sofortigen Kontext liefern“ mit Slackbot und Zeitersparnis

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Zeige bei deinen Product Visuals nicht nur die Funktion. Zeige, was durch sie passiert. Wenn deine Software beispielsweise längere Unterhaltungen per KI zusammenfasst, sollte dein Buyer die ursprüngliche Unterhaltung und die daraus erstellte Zusammenfassung sehen.

So wird direkt innerhalb der Produktoberfläche verständlich, welche Arbeit die Funktion übernimmt. Dein Buyer sieht das Ergebnis, bevor er die Software selbst ausprobiert.

Prüfe deshalb jedes Product Visual auf deiner Website: Kann dein Buyer anhand der Darstellung erkennen, was die Funktion für ihn erledigt? Falls er dafür erst mehrere Sätze Erklärung lesen muss, solltest du konkreter zeigen, was im Produkt passiert.

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6. Atlassian: Viele Produkte bleiben trotzdem auffindbar

Atlassian bietet mit Jira, Confluence, Loom und weiteren Produkten Software für die Zusammenarbeit in Unternehmen. Teams organisieren damit ihre Projekte, halten Wissen fest und teilen Informationen innerhalb des Unternehmens. Mehr als 350.000 Unternehmen nutzen Produkte von Atlassian.

Auf der Website muss Atlassian diese große Product Suite verständlich strukturieren. Buyer können deshalb entweder direkt zu einem bekannten Produkt wechseln oder über ihren Use Case einsteigen und von dort die passenden Produkte finden.

Was Atlassian dafür macht:

  • Einzelne Produkte wie Jira und Confluence lassen sich direkt über die Navigation ansteuern.
  • Mehrere Produkte werden zusätzlich in Collections für bestimmte Arbeitsbereiche gebündelt.
  • In der Teamwork Collection verbindet Atlassian beispielsweise Jira, Confluence, Loom und Rovo für die Zusammenarbeit von Teams.
  • Interessenten können dadurch entweder direkt zu einem bekannten Produkt wechseln oder zunächst die passende Collection prüfen.
Atlassian Website: Hero „Unleash your teams and their agents“ mit Ausschnitt aus Jira
Atlassian Website: Teamwork Collection mit Jira, Confluence, Loom und Rovo
Atlassian Website: Navigation mit einzelnen Produkten wie Jira und Confluence sowie den Atlassian Collections

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Wenn du mehrere Produkte anbietest, sollte dein Buyer nicht erst dein komplettes Portfolio verstehen müssen. Atlassian berücksichtigt deshalb, dass Besucher mit unterschiedlichem Vorwissen auf die Website kommen.

Wer bereits Jira kennt und danach sucht, kann direkt zum Produkt. Wer zunächst eine Lösung für die Zusammenarbeit seines Teams sucht, kann über den entsprechenden Anwendungsbereich einsteigen und dort sehen, welche Produkte dafür gedacht sind.

Prüfe deine Navigation deshalb aus beiden Perspektiven: Findet ein Buyer ein bekanntes Produkt direkt? Und findet ein Buyer mit einem konkreten Problem den passenden Einstieg, ohne bereits zu wissen, welches deiner Produkte er braucht? Genau diese Trennung wird wichtiger, sobald dein SaaS mehrere Produkte oder klar getrennte Produktbereiche anbietet.

7. Shopify: Unterschiedliche Buyer bekommen eigene Wege durch die Website

Shopify ist eine Commerce-Plattform, über die Unternehmen ihre Produkte online, im stationären Handel und im B2B verkaufen können. Dafür bietet Shopify unter anderem einen eigenen Checkout, Zahlungsabwicklung und ein POS-System für den Verkauf vor Ort. Die Plattform wird von kleinen Onlineshops bis zu internationalen Unternehmen eingesetzt.

Auf der Website berücksichtigt Shopify diese unterschiedlichen Buyer mit eigenen Einstiegen. Ein B2B-Unternehmen landet beispielsweise auf anderen Seiten als ein Enterprise-Händler, der mehrere Stores und Verkaufskanäle über Shopify verwalten möchte.

Was Shopify dafür macht:

  • Für Enterprise-Unternehmen gibt es einen eigenen Bereich, der auf Anforderungen größerer Händler eingeht.
  • B2B-Unternehmen bekommen eigene Seiten, auf denen unter anderem Großbestellungen, kundenspezifische Konditionen und Self-Service-Bestellungen erklärt werden.
  • Für den stationären Handel zeigt Shopify separat, wie Online-Shop, POS und Bestände miteinander verbunden werden.
  • Produktbereiche wie Shopify Payments bekommen eigene Seiten, auf denen die jeweiligen Funktionen und passenden Customer Stories gezeigt werden.
Shopify Website: Abschnitt „Alles mit Apps anpassen“ mit Übersicht der App-Integrationen
Shopify Website: Checkout-Bereich „Hier werden Entwicklerträume wahr“ mit Kennzahlen zur Conversion
Shopify Website: Enterprise-Bereich mit Kundenbeispielen großer Händler

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Wenn dein SaaS mehrere ICPs bedient, prüfe zuerst, ob diese Buyer wirklich dieselben Informationen für ihre Kaufentscheidung brauchen. Shopify trennt beispielsweise B2B und Enterprise auf der Website, weil sich deren Anforderungen unterscheiden.

Das kannst du auf dein SaaS übertragen. Wenn ein Enterprise-Buyer Informationen zu Berechtigungen oder Integrationen braucht, sollten diese nicht zwischen Inhalten für kleine Teams versteckt sein.

Gib deutlich unterschiedlichen Buyern deshalb eigene Einstiege auf deiner Website. Das können eigene Solution Pages oder Bereiche in der Navigation sein. Dein Buyer gelangt so schneller zu den Informationen, die für seine Kaufentscheidung relevant sind.

8. Zapier: Automationen werden als konkrete Abläufe erklärt

Zapier ist eine Plattform zur Automatisierung von Arbeitsabläufen zwischen verschiedenen Softwaretools. Unternehmen können damit beispielsweise Informationen aus einer Anwendung automatisch an eine andere übertragen oder nach einem bestimmten Ereignis eine weitere Aktion auslösen. Zapier unterstützt dafür mehr als 9.000 Anwendungen.

Auf der Website erklärt Zapier diese Automationen anhand ihres tatsächlichen Ablaufs. Der Buyer sieht, welches Ereignis einen Workflow startet und welche Aktion Zapier anschließend in einem anderen Tool ausführt.

Was Zapier deshalb macht:

  • Bekannte Softwaretools werden mit ihren Logos direkt innerhalb der gezeigten Automationen dargestellt.
  • Zapier zeigt konkret, welches Ereignis eine Automation startet und welche Aktion darauf folgt.
  • Dadurch wird sichtbar, wie Informationen zwischen den verbundenen Anwendungen weitergegeben werden.
  • Interessenten können nach den Tools suchen, die sie bereits verwenden, und direkt prüfen, welche Automationen damit möglich sind.
Zapier Website: Hero mit den Logos verbundener KI-Tools innerhalb einer Automation
Zapier Website: Abschnitt „Sicherheit, die in jeden Workflow integriert ist“ mit dargestelltem Workflow-Ablauf
Zapier Website: Automation mit auslösendem Ereignis und den darauffolgenden Aktionen

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Erkläre komplexe Funktionen anhand dessen, was konkret passiert. „Automatisiere deine Marketing-Prozesse“ sagt deinem Buyer beispielsweise wenig darüber, welche Arbeit deine Software tatsächlich übernimmt.

Zapier macht es konkreter: Ein bestimmtes Ereignis in Tool A startet den Workflow. Anschließend führt Zapier die festgelegte Aktion in Tool B aus. Der Buyer versteht dadurch den Ablauf, ohne die Automation vorher selbst eingerichtet zu haben.

Das kannst du besonders bei Automatisierungen oder KI-Funktionen übernehmen. Zeige deinem Buyer direkt in der Produktoberfläche, was einen Prozess auslöst und welches Ergebnis deine Software daraus erzeugt.

Du suchst noch mehr Inspiration für Deine SaaS Website?

In unserem kostenlosen Asset findest du 59 SaaS Websites und konkrete Beispiele dafür, wie andere Softwareunternehmen ihre Produkte, Use Cases und Buyer auf ihrer Website präsentieren. Die nächsten 5 Beispiele stammen direkt aus dieser Sammlung.

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Die 59 besten SaaS Websites (Beispiele & Inspirationen) – kostenlose Sammlung von VDB Digital

9. Linear: Weniger Erklärung, wenn der Buyer die Kategorie bereits kennt

Linear ist ein Product-Development-System für Product- und Engineering-Teams. Mit der Software planen sie Projekte, verwalten Issues und koordinieren die Entwicklung neuer Produktfunktionen. Mehr als 40.000 Unternehmen zahlen für Linear, darunter OpenAI, Coinbase und Ramp.

Auf der Website setzt Linear viel Vorwissen voraus. Begriffe wie Issues, Projects oder Product Roadmaps werden nicht erst erklärt. Stattdessen zeigt Linear direkt in der Produktoberfläche, wie diese Arbeit innerhalb der Software aussieht.

Was bei Linear auffällt:

  • Große Produktoberflächen zeigen konkrete Issues, Projekte und Roadmaps direkt innerhalb von Linear.
  • Kurze Texte erklären jeweils die Funktion, die in der danebenliegenden Produktoberfläche zu sehen ist.
  • Begriffe aus dem Product Development werden verwendet, ohne bekannte Grundlagen ausführlich zu erklären.
  • Dadurch bekommt die Produktoberfläche viel Platz und der Buyer kann schnell prüfen, wie Linear bekannte Arbeitsabläufe abbildet.
Linear Website: Hero „The product development system for teams and agents“ mit großer Produktoberfläche
Linear Website: Abschnitt „Intake and integrations“ mit Issues in der Produktoberfläche
Linear Website: Abschnitt „Build, review, and ship“ mit Code-Review in Linear

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Passe die Detailtiefe deiner Website an das Vorwissen deines Buyers an. Wenn du ein CRM an erfahrene Sales-Teams verkaufst, musst du ihnen beispielsweise nicht ausführlich erklären, was eine Sales Pipeline ist.

Nutze diesen Platz lieber für die Fragen, die bei der Produktauswahl tatsächlich relevant werden. Zeige beispielsweise, wie deine Software den bekannten Workflow abbildet und was sie dabei anders macht als die Tools, die dein Buyer bereits kennt.

Bei einer neuen Softwarekategorie brauchst du mehr Erklärung. Prüfe deshalb vor jeder Section: Muss mein Buyer das wirklich noch verstehen oder weiß er das bereits?

10. Frame.io: Die Website führt durch den tatsächlichen Workflow

Frame.io ist eine Plattform für die Zusammenarbeit an Video-, Bild- und weiteren Mediendateien. Teams laden ihre Inhalte hoch, sammeln Feedback direkt an den Dateien und steuern Freigaben innerhalb eines gemeinsamen Workspaces.

Die Website erklärt Frame.io entlang genau dieses Arbeitsprozesses. Product Visuals zeigen beispielsweise, wie Content hochgeladen wird, wie andere Personen direkt darin Feedback hinterlassen und wie die Datei anschließend weiterbearbeitet wird.

Was bei Frame.io auffällt:

  • Die Produktoberflächen zeigen mehrere Schritte eines realen Content-Workflows.
  • Kommentare und Feedback werden direkt an der jeweiligen Datei dargestellt.
  • Die Website zeigt, wie verschiedene Personen innerhalb desselben Projekts an einem Inhalt arbeiten.
  • Customer Stories belegen mit konkreten Ergebnissen, wie Unternehmen ihre Content-Prozesse mit Frame.io verändert haben.
Frame.io Website: Hero „One platform for all your creative work“ mit Video-Workflow in der Produktoberfläche
Frame.io Website: Customer Stories unter „See how Frame.io is reinventing creative workflows“
Frame.io Preisseite: „Plans that fit how you work“ mit Tarifen von Free bis Enterprise

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Wenn dein Produkt mehrere Schritte eines Arbeitsprozesses abdeckt, zeige diesen Prozess auf deiner Website. Dein Buyer versteht dadurch, an welcher Stelle deine Software eingesetzt wird und was anschließend innerhalb des Produkts passiert.

Frame.io zeigt beispielsweise nicht nur eine Feedback-Funktion. Die Website ordnet sie in den Ablauf ein, in dem ein Team Content hochlädt, Feedback sammelt und die nächste Version bearbeitet.

Übertrage das auf dein SaaS: Zeige die Arbeitsschritte in derselben Reihenfolge, in der dein Buyer sie aus seinem Alltag kennt. Gerade bei Produkten mit mehreren zusammenhängenden Funktionen wird dadurch schneller verständlich, wie die Software tatsächlich eingesetzt wird.

11. awork: Agenturen erkennen sofort, dass sie gemeint sind

awork ist eine Projektmanagement-Software aus Hamburg, die sich vor allem an Agenturen richtet. Teams planen damit Kundenprojekte, verteilen Aufgaben und erfassen Arbeitszeiten. Laut awork organisieren mehr als 10.000 Teams ihre Arbeit mit der Software.

Diese Positionierung ist auf der Website direkt sichtbar. Bereits im Hero bezeichnet sich awork als „Projektmanagement-Tool, das Agenturen lieben“. Auch danach werden Funktionen immer wieder anhand der Arbeit in Agenturen erklärt.

Was bei awork auffällt:

  • Agenturen werden bereits im Hero ausdrücklich angesprochen.
  • Funktionen wie Projektplanung und Zeiterfassung werden anhand typischer Abläufe in Agenturen erklärt.
  • Customer Stories stammen unter anderem von Agenturen und zeigen, wie diese awork einsetzen.
  • Eigene Vergleichsseiten beantworten die Frage, wie sich awork von anderen Projektmanagement-Tools unterscheidet.
awork Website: Abschnitt „KI-Rollout in Agenturen bedeutet Chaos“, der Agenturen direkt anspricht
awork Website: Abschnitt „Datenschutz auf höchstem Niveau“ mit Zertifizierungen
awork Vergleichsseite: „Die Lösung für Agenturen statt ein Kompromiss“ im Vergleich mit ClickUp

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Wenn du einen klar definierten ICP hast, sollte sich das nicht nur in deiner Headline zeigen. Dein Buyer sollte auch bei den Use Cases und Customer Stories erkennen, dass dein Produkt für Unternehmen wie seines gedacht ist.

Verkaufst du beispielsweise primär an Steuerkanzleien, reicht „Projektmanagement für Teams“ dafür kaum aus. Zeige stattdessen, welche konkreten Arbeitsabläufe einer Steuerkanzlei deine Software abbildet und welche Kanzleien dein Produkt bereits einsetzen.

Ein guter Test für deine Homepage: Könntest du den Namen deiner Zielgruppe austauschen, ohne den restlichen Inhalt zu verändern? Falls ja, ist deine Positionierung auf der Website wahrscheinlich noch zu allgemein.

12. Webflow: Dasselbe Produkt wird für verschiedene Rollen anders erklärt

Webflow ist eine Website-Plattform für Unternehmen. Über einen visuellen Editor lassen sich Websites aufbauen und veröffentlichen. Gleichzeitig können Teams bestehende Website-Inhalte direkt in Webflow pflegen.

Auf der Website unterscheidet Webflow danach, wer mit der Plattform arbeitet. Für Marketing, Design und Entwicklung gibt es eigene Einstiege. Dadurch muss eine einzelne Produktseite nicht versuchen, jede beteiligte Rolle mit denselben Argumenten zu überzeugen.

Was Webflow dabei macht:

  • Marketing-Teams erfahren auf einer eigenen Seite, wie sie Website-Inhalte verwalten und neue Seiten veröffentlichen können.
  • Für Designer rückt der visuelle Aufbau der Website stärker in den Vordergrund.
  • Auf den Seiten für Entwickler geht Webflow stärker darauf ein, wie sich die Plattform technisch erweitern und mit dem bestehenden Tech Stack verbinden lässt.
  • Auch die gezeigten Produktoberflächen orientieren sich daran, welche Rolle gerade angesprochen wird.
Webflow Website: Einstieg nach Rolle mit Auswahl für Marketingteams, Designteams und Ingenieurteams
Webflow Website: Abschnitt „Decisions, made durable“ mit Produktoberfläche
Webflow Website: Seite für Designer „Machen Sie Kreativität zu Ihrem Wettbewerbsvorteil“

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Prüfe, welche Personen an der Kaufentscheidung für dein SaaS beteiligt sind und welche Informationen sie jeweils brauchen. Bei Webflow interessiert sich ein CMO beispielsweise dafür, wie sein Team neue Landingpages veröffentlichen kann. Für einen Entwickler ist dagegen relevant, ob Webflow in die bestehende technische Umgebung passt.

Sind diese Fragen weit genug voneinander entfernt, kannst du dafür eigene Seiten aufbauen. Bei kleineren Unterschieden kann bereits eine eigene Section ausreichen.

Der Test für deine Website: Findet jede kaufrelevante Rolle die Informationen, die sie für ihre Bewertung deines Produkts braucht?

13. GitHub: Große Nutzungszahlen belegen die Verbreitung des Produkts

GitHub ist eine Plattform für die Softwareentwicklung. Unternehmen nutzen sie als gemeinsamen Ort für ihren Code und die Zusammenarbeit ihrer Entwicklerteams. GitHub nennt mehr als 225 Millionen Entwickler auf der Plattform. Hinzu kommen über vier Millionen Organisationen.

Auf der Website nutzt GitHub diese Reichweite als Proof. Die Zahlen zeigen dem Buyer direkt, wie stark die Plattform bereits in der Softwareentwicklung verbreitet ist.

Was bei GitHub auffällt:

  • Produktoberflächen und Code-Beispiele zeigen GitHub direkt im Einsatz.
  • Mehr als 225 Millionen Entwickler belegen die Verbreitung innerhalb der Zielgruppe.
  • Über vier Millionen Organisationen zeigen zusätzlich die Nutzung in Unternehmen.
  • Für größere Unternehmen gibt es eigene Seiten, auf denen GitHub stärker auf deren Anforderungen eingeht.
GitHub Website: Hero „Die Zukunft der Entwicklung erfolgt gemeinschaftlich“
GitHub Website: Code-Beispiel in der Produktoberfläche mit Unternehmenslogos
GitHub Website: Sicherheitsfunktionen mit Ergebnissen wie 70 % kürzerer Mean Time to Resolution

Was kannst Du davon für Deine SaaS Website übernehmen?

Überlege bei jedem Proof zuerst, welche Aussage du damit belegen möchtest. GitHub möchte zeigen, dass die Plattform in der Softwareentwicklung stark verbreitet ist. Dafür sind die Anzahl der Entwickler und die Nutzung durch Unternehmen passende Belege.

Bei einer anderen Aussage brauchst du einen anderen Proof. Möchtest du beispielsweise eine Zeitersparnis belegen, ist ein konkretes Ergebnis aus einem Kundenprojekt deutlich aussagekräftiger als eine große Nutzerzahl.

Prüfe deinen Proof deshalb immer gegen die Aussage direkt davor: Belegt diese Zahl oder Customer Story tatsächlich das, was ich meinem Buyer gerade verspreche?

Was die besten SaaS Websites gemeinsam haben

Die 13 Beispiele zeigen vor allem eines: Es gibt keinen Aufbau, den du für jede SaaS Website übernehmen kannst. Wie du dein Produkt erklärst und welche Informationen du hervorhebst, hängt von deinem Produkt und deinen Buyern ab.

Einige Prinzipien kannst du trotzdem für deine eigene Website mitnehmen:

  • Zeige dein Produkt bei der Arbeit. Product Visuals sollten erkennen lassen, welche Aufgabe der Buyer mit deiner Software erledigt und was dabei im Produkt passiert.
  • Baue die Seite entlang der Fragen deiner Buyer auf. Jede Section sollte eine Frage beantworten, die für das Verständnis oder die Kaufentscheidung relevant ist.
  • Passe die Erklärung an das Vorwissen deiner Zielgruppe an. Bekannte Softwarekategorien brauchen weniger Grundlagen. Bei komplexen Produkten musst du mehr Kontext geben.
  • Gib unterschiedlichen Buyern eigene Einstiege, wenn sie andere Informationen brauchen. Das kann über die Navigation, eigene Seiten oder einzelne Sections passieren.
  • Nutze Proof passend zu deiner Aussage. Kundenzahlen können Verbreitung belegen. Für eine konkrete Zeitersparnis brauchst du ein Ergebnis, das genau diese Aussage stützt.
  • Mache den nächsten Schritt klar. Nach jeder wichtigen Information sollte dein Buyer wissen, wo er mehr erfährt oder wie er dein Produkt testen beziehungsweise mit Sales sprechen kann.

Deine Website muss also nicht möglichst viele dieser Ansätze gleichzeitig nutzen. Relevant ist, welche davon deinem Buyer helfen, dein Produkt zu verstehen und eine Kaufentscheidung zu treffen.

So findest Du das passende Webdesign für Dein SaaS

Starte nicht mit der Frage, welche SaaS Website dir optisch am besten gefällt. Prüfe zuerst, wer dein Produkt kauft und was diese Person verstehen muss, bevor sie den nächsten Schritt macht. Gehe anschließend deine Homepage von oben nach unten durch und stelle dir bei jeder Section zwei Fragen:

Welche konkrete Frage meines Buyers beantworte ich hier?

Was versteht er danach besser als vorher?

Fehlt dir darauf eine klare Antwort, solltest du die Section prüfen. So leitest du den Aufbau deiner Website aus deinem eigenen Sales-Prozess ab, statt die Struktur eines anderen SaaS zu kopieren.

Fazit: Die beste SaaS Website passt zu Deinem Buyer

Die 13 Beispiele liefern dir viele Ideen für deine eigene SaaS Website. Der größte Fehler wäre jedoch, einzelne Sections oder komplette Seiten einfach zu übernehmen, weil sie bei einem anderen SaaS gut aussehen.

Figma zeigt sein Produkt anders als HubSpot, weil beide Unternehmen etwas völlig anderes verkaufen. Shopify braucht andere Einstiege als Linear, weil die Buyer mit anderen Fragen auf die Website kommen.

Nutze gute SaaS Websites deshalb als Referenz und frage dich immer: Warum funktioniert dieser Aufbau für genau dieses Produkt und seine Buyer? Erst wenn du das beantworten kannst, weißt du, ob sich die Idee auch auf dein eigenes SaaS übertragen lässt.

Du willst wissen, welches Potenzial in Deinem SaaS steckt?

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SaaS Webdesign - Häufige Fragen und Antworten

Was ist SaaS Webdesign?

SaaS Webdesign bezeichnet die Gestaltung und Struktur von Websites für Software-as-a-Service-Unternehmen. Neben der visuellen Gestaltung geht es darum, das Produkt verständlich zu erklären, relevante Buyer anzusprechen und Interessenten zum nächsten Schritt im Kaufprozess zu führen.

Welche Seiten braucht eine SaaS Website?

Welche Seiten eine SaaS Website braucht, hängt von Produkt und Buyer Journey ab. Häufig gehören dazu eine Homepage, Produkt- oder Feature-Seiten, Use-Case- oder Solution-Seiten, Pricing, Customer Stories sowie Seiten für Demo, Trial oder Kontakt.

Sollte ein SaaS Preise auf der Website zeigen?

Bei PLG- und Self-Service-Produkten sind öffentlich sichtbare Preise häufig Teil des Kaufprozesses, weil Nutzer ohne Sales entscheiden können. Bei komplexeren Enterprise-Produkten kann eine Demo oder ein Sales-Gespräch vor der konkreten Preisfindung sinnvoller sein.

Wie wichtig ist Mobile Design für eine SaaS Website?

Eine SaaS Website sollte auch auf mobilen Geräten verständlich und einfach nutzbar sein. Navigation, Texte, Product Visuals und CTAs müssen so gestaltet sein, dass Besucher die wichtigsten Informationen auch auf kleineren Displays schnell erfassen können.

Was sollte ich bei einem SaaS Website Relaunch zuerst prüfen?

Prüfe zuerst deinen ICP und die Aufgabe der Website innerhalb deiner Buyer Journey. Definiere, was ein kaufbereiter Buyer verstehen muss, bevor er einen Trial startet oder eine Demo bucht. Daraus kannst du anschließend Seitenstruktur und Inhalte ableiten.

Wie messe ich, ob meine SaaS Website funktioniert?

Ob eine SaaS Website funktioniert, sollte nicht nur anhand von Traffic bewertet werden. Entscheidend ist, wie viele relevante Besucher den nächsten kaufrelevanten Schritt machen und daraus qualifizierte Sales Opportunities entstehen.

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